Außenansicht des Theaters und Orchesters Heidelberg, bei Nacht | © Thomas Ott

Theater und Orchester Heidelberg

2008 wurde die GGH als Projektleiterin und Bauherrenvertreterin mit der Sanierung und Erweiterung des Theaters und Orchesters Heidelberg betraut.

Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1853 wurde restauriert und teilweise in den Originalzustand zurückgebaut. Der Alte Saal erhielt dadurch ein größeres Raumvolumen und eine bessere Akustik. Mit der Erweiterung um einen zweiten Saal wurde eine Verbindung beider Bühnen geschaffen, die europaweit einzigartig ist. 

Zahlen & Fakten

  • Bauzeit: 2009 bis 2012
  • Restaurierung des denkmalgeschützten Alten Saals
  • Ergänzungsbau mit einem zweiten Saal für rund 500 Zuschauer
  • Architekt: Waechter + Waechter, Darmstadt
  • Auszeichnung: Hugo-Häring-Landespreis 2014, Baden-Württembergischer Landesverband des Bundes Deutscher Architekten
Karte von Heidelberg mit Pin, der die Lage des Theaters und Orchesters Heidelberg in der Altstadt markiert

Klimabewusst und barrierefrei

Bundesweit einmalig für einen Theaterbau ist das zukunftsweisende Heizsystem, das mit einer Kombination von Erdwärme, Abwärmenutzung und Fernwärme arbeitet. Vor allem die Nutzung der Abwärme des Bühnenturms setzt Maßstäbe.

Seitliche Aufnahme des Eingangs vom Theater und Orchester Heidelberg, bei Nacht | © Thomas Ott
Innenaufnahme des neuen, großen Theatersaals, Blick von der Bühne auf die Zuschauertribühne | © Thomas Ott
Innenaufnahme des barocken Orchestersaals, Blick von der Bühne auf die Zuschauerplätze | © Thomas Ott
Detailaufnahme der Decke im Orchestersaal, mit rundem Oberlicht, beleuchtet

Fotos: GGH/Christian Buck