Boxberg

Der Boxberg wurde ab den 50er Jahren von der Stadt Heidelberg neu erschlossen.

Die GGH errichtete hier bis 1967 insgesamt 15 Mehrfamilienhäuser, die über den Berghang verteilt sind. Die 726 GGH-Wohnungen wurden überwiegend an den Bedürfnissen von Kleinfamilien ausgerichtet. Von 2012 bis 2021 hat die GGH 558 Wohnungen und 13 Gebäude auf dem Boxberg in mehreren Bauabschnitten energetisch saniert.

Detailaufnahme eines Wohngebäudes in Boxberg aus der Froschperspektive | © Christian Buck

Zahlen & Fakten

  • Bauzeit: 2012 bis 2021
  • Energetische Sanierung von 558 Wohnungen
  • Neugestaltung der Außenanlagen inkl. barrierefreien Zugängen
  • Senkung des Energieverbrauchs um 47%
  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 30 Tonnen im Jahr
Karte von Heidelberg mit Pin, der die Lage des Boxbergs markiert

Bestandsgebäude nachhaltig gestalten

Das Sanierungsprogramm umfasste die Sanierung und Dämmung der Dächer, Fassaden, Eingangsbereiche und Kellerdecken. Die Gebäude erhielten neue Fenster und Rollläden. Die Balkone wurden renoviert und zum Teil wurden neue Heizanlagen eingebaut. Durch die Maßnahmen konnte der Energieverbrauch in den Häusern um fast die Hälfte gesenkt und der jährliche CO2-Ausstoß erheblich reduziert werden.

Aufnahme der Wohngebäude aus der Vogelperspektive | © Christian Buck
Deatilaufnahme der Balkone im Quartier in Boxberg | © Christian Buck
Aufnahme des Eingangs der Wohngebäude bei Nacht | © Christian Buck
Detailaufnhame des Treppenhauses eines Wohngebäudes im Quartier | © Christian Buck
Frontansicht eines Wohngebäudes auf dem Boxberg, mit Baum davor | © Christian Buck
Nahaufnahme des Eingangs eines Gebäudes | © Christian Buck
Aufnahme der Fassade mit Balkonen aus der Froschperspektive | © Christian Buck
Aufnahme des Gebäudes aus der Vogelperspektive, aus der Distanz | © Christian Buck

Die Entstehungsgeschichte

Erschließung des 54 ha großen bewaldeten Boxbergs

1957
Historisches Schwarz-Weiß-Foto Erster Bürgermeister Karl Korz unterzeichnet ein Papier

Die GGH und die Gemeinnützige Flüchtlingswohnungsgesellschaft (FLÜWO) werden mit der Entwicklung und Bebauung der Waldparksiedlung beauftragt

1959/1960
Historisches Schwarz-Weiß-Foto eines der ersten Hochhäuser auf dem Boxberg

Der Heidelberger Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan, Ziel: Wohnraum für 6.000 Bürger schaffen

1960
Schwarz-Weiß-Foto eines Hochhauses auf dem Boxberg

Die GGH errichtet 726 Wohnungen

1962-1967
Foto eines Hochhausgebäudes, mit Baugerüst versehen

Energetische Sanierung von 15 GGH-Gebäuden

2012-2021
Detailfoto mit Wegeleuchte | © Christian Buck

Neugestaltung der Rasenflächen und Natursteinwege

2022
Blick auf ein 6-geschossiges Doppel-Wohnhaus, leicht von unten fotografiert | © Christian Buck

Ankauf von zwei Mehrfamilienhäusern mit 48 Wohneinheiten durch die GGH

2023
Gruppenfoto mit Eckart Würzner, Jürgen Odszuck, Gerald Kraus und sieben weiteren Vertreter der Wohnungswirtschaft | © Tobias Dittmer

Die GGH, Oberbürgermeister Eckhart Würzner und andere Vertreter der Wohnungswirtschaft unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung (Letter of Intent, LOI) zur Weiterentwicklung des Stadtteils

2024

Die GGH und die Gemeinnützige Flüchtlingswohnungsgesellschaft (FLÜWO) werden mit der Entwicklung und Bebauung der Waldparksiedlung beauftragt

Historisches Schwarz-Weiß-Foto Erster Bürgermeister Karl Korz unterzeichnet ein Papier
1959/1960

Die GGH errichtet 726 Wohnungen

Schwarz-Weiß-Foto eines Hochhauses auf dem Boxberg
1962-1967

Neugestaltung der Rasenflächen und Natursteinwege

Detailfoto mit Wegeleuchte | © Christian Buck
2022

Die GGH, Oberbürgermeister Eckhart Würzner und andere Vertreter der Wohnungswirtschaft unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung (Letter of Intent, LOI) zur Weiterentwicklung des Stadtteils

Gruppenfoto mit Eckart Würzner, Jürgen Odszuck, Gerald Kraus und sieben weiteren Vertreter der Wohnungswirtschaft | © Tobias Dittmer
2024

Fotos: GGH/Christian Buck