Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und zukunftsfähige Quartiere
Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) und ihre Tochtergesellschaft, die Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG) Heidelberg, haben das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Jahresüberschuss von 10,3 Millionen Euro bleibt der GGH-Konzern wirtschaftlich stabil und kann weiterhin in den Bau neuer Wohnungen, die Modernisierung des Bestands und nachhaltige Lösungen investieren.
Wohnraum schaffen und erhalten
Im Jahr 2025 investierte die GGH rund 60 Millionen Euro in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung. Damit sichert die GGH ihr Angebot an bezahlbarem Wohnraum und macht ihre Bestände fit für die Zukunft. 133 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit konnten im vergangenen Jahr fertiggestellt werden. Gleichzeitig befinden sich rund 1.500 Wohnungen in Bau oder Projektierung.
Ein wichtiger Meilenstein im Geschäftsjahr 2025 war die Fertigstellung der ersten 191 GGH-Wohnungen im Hospital-Quartier. Im Juni 2025 begann die GGH zudem mit dem Neubau der Quartiershochgarage, die am 1. März 2026 in Betrieb genommen werden konnte. Direkt daneben entwickelt die GGH auf dem bislang brachliegenden Baufeld MU Süd weitere rund 60 geförderte Neubauwohnungen für Haushalte mit mittleren und unteren Einkommen sowie Gewerbeflächen. Der Baustart ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Auch am Wieblinger Weg wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein Neubauprojekt abgeschlossen: 99 geförderte Wohnungen für Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) entstanden in moderner Holzhybridbauweise. Das Projekt wurde 2025 mit dem DW-Zukunftspreis ausgezeichnet.
Bezahlbares Wohnen für Heidelberg
Mit 7.483 eigenen Wohnungen ist die GGH weiterhin die größte Vermieterin Heidelbergs und bietet rund 15 Prozent aller Mietwohnungen der Stadt an.
Die durchschnittliche Nettokaltmiete lag 2025 bei 7,98 Euro pro Quadratmeter und damit weiterhin deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Rund 62 Prozent der GGH-Wohnungen werden für weniger als acht Euro pro Quadratmeter vermietet.
Die Nachfrage nach GGH-Wohnungen bleibt hoch. Die Fluktuationsquote lag bei 4,8 Prozent, die marktbedingte Leerstandsquote bei lediglich 0,51 Prozent.
„Das vorliegende Ergebnis ist sehr erfreulich und bildet die Grundlage dafür, dass wir unseren Auftrag auch künftig verlässlich erfüllen können.”
Peter Bresinski, Geschäftsführer GGH und BSG
Nachhaltigkeit weiter im Fokus
Auch beim Klimaschutz setzt die GGH ihren eingeschlagenen Weg der Unternehmensstrategie 2035 konsequent fort. Die GGH modernisierte Heizungsanlagen, entwickelte energieeffiziente Neubauten und dehnte den Einsatz erneuerbarer Energien in ihren Beständen weiter aus.
Die auf den Dächern von GGH-Gebäuden installierte Photovoltaikleistung stieg 2025 auf rund 1.835 Kilowattpeak. Bis 2035 sollen alle technisch und wirtschaftlich geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Davon profitieren nicht nur Klima und Umwelt, sondern langfristig auch die Zukunftsfähigkeit der Gebäude.
Erstmals veröffentlicht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem freiwilligen europäischen Berichtsstandard VSME für kleine und mittelständische Unternehmen. Darin stellt die GGH ihre ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Leistungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit transparent dar.
Welche Projekte und Maßnahmen das Jahr darüber hinaus geprägt haben, wie sich die GGH wirtschaftlich entwickelt hat und welche Fortschritte wir im Nachhaltigkeitsmanagement erzielt haben, erfahren Sie in unseren Geschäfts-, Finanz- und Nachhaltigkeitsberichten 2025.
31. Juli 2026 | Fotos: Christian Buck; Thilo Ross; iStockphoto/Smileus; iStockphoto/undefined undefined; iStockphoto/iiilevgeniy