Im Hospital zieht Leben ein
Im Heidelberger Süden entsteht ein Quartier für die Mitte der Gesellschaft mit insgesamt rund 600 Wohnungen. Die GGH stellte zum Jahresende nach nur zwei Jahren Bauzeit die ersten 191 Wohnungen fertig. 115 Wohnungen sind öffentlich gefördert, 76 Wohnungen werden frei vermietet. Seit einigen Wochen beziehen die ersten Mieter ihre Neubauwohnungen.
Die beiden Innenhöfe, um die sich die insgesamt 19 Gebäude gruppieren, bieten vielseitige Freizeitmöglichkeiten für alle Bewohner.
Ein Ort zum Wohlfühlen
Unterschiedlich hohe Häuser, verschiedene Fassadenfarben sowie eine abwechslungsreiche Gestaltung der Fenster und Balkone vermitteln den Eindruck eines kleinteilig gewachsenen Stadtteils. Neu angelegte Grünflächen, Spielgeräte und Sitzbänke sorgen für Spielmöglichkeiten für Kinder und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Bewohner.
Im Inneren der insgesamt 19 Häuser führen helle Treppenhäuser in die Etagen. Über Aufzüge können alle Stockwerke zudem barrierefrei erreicht werden. Die Wohnungen orientieren sich sowohl zum benachbarten 7.000 Quadratmeter großen Quartierspark als auch zu einem der beiden Innenhöfe, sodass tagsüber viel Licht in die Räume gelangt. Überdachte Loggien wechseln sich mit angebauten Balkontürmen ab, die entweder mit Geländern oder Rauchglasplatten abgesichert sind.
Die GGH und die ARGE Hospital
Die GGH war als Erschließungsträgerin für die Baureifmachung der Flächen verantwortlich und entwickelte das Gesamtkonzept sowie den Gestaltungsleitfaden für das Quartier. Einen Teil der Grundstücke hat die GGH zur weiteren Entwicklung an private Bauträger verkauft. Diese haben sich mit ihr zur ARGE Hospital zusammengeschlossen.
Direkt neben der Quartiershochgarage plant die GGH auf dem noch brachliegenden Baufeld MU Süd den Bau von weiteren rund 60 geförderten Neubauwohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten. Somit übernimmt die GGH voraussichtlich 250 der insgesamt etwa 600 Neubauwohnungen im Hospital in ihren Bestand.
Großzügige Fenster und Balkone sorgen für gut ausgeleuchtete Innenräume.
30. April 2026 | Fotos: Christian Buck; Philipp Rothe