Wohnen

Achtung Biotonne

Seit Mai 2025 gelten bundesweit strengere Vorschriften für Biomüll. Wird die Biotonne falsch befüllt, wird sie von der Müllabfuhr nicht mehr geleert. Achten Sie daher strikt auf die neuen Regeln.

In den Bioabfall gehören ausschließlich organische Küchen- und Gartenabfälle, zum Beispiel:

•    Obst- und Gemüsereste
•    Orangen-, Mandarinen- oder Bananenschalen
•    Eierschalen
•    altes Brot
•    Kaffee- und Teefilter aus Naturfasern
•    Schnittblumen, Laub, Unkraut
•    Haare
•    kleine Menge Zeitungspapier zum Einwickeln feuchter Küchenabfälle
•    kleine Menge Küchenpapier (nicht stark mit Fett oder Reinigungsmitteln getränkt)

Nicht in den Bioabfall gehören zum Beispiel:

•    Kunststoffe aller Art, auch kompostierbare Plastiktüten
•    Kaffeekapseln
•    Käse, Wurst, Fleisch, Fisch, Knochen
•    Katzen- und Kleintierstreu
•    Hundekot und sonst. Tierexkremente
•    Windeln
•    Hygieneartikel (Tampons, Ohrstäbchen, Kondome)
•    Staubsaugerbeutel
•    Zigarettenkippen und Zigarettenasche
•    Öl und Fette
•    Medikamente
•    Kehricht
•    Stoff- und Wollreste

Vom Biomüll zum Kompost

Der Heidelberger Bioabfall wird im Kompostierwerk Wieblingen zu Kompost verarbeitet, der als hochwertige und torfarme Garten- oder Blumenerde in den Heidelberger Recyclinghöfen verkauft wird. Nur sortenreine Bioabfälle können zu Kompost verarbeitet werden. Abfall, der nicht in die Biotonne gehört und dennoch in der Biotonne landet, muss im Kompostierwerk aufwendig aussortiert werden. Dies gilt auch für biologisch abbaubare Plastiktüten, die bis zu der Neuverordnung im Mai 2025 noch im Biomüll entsorgt werden konnten.


Aus der Küche in die Tonne

Geben Sie Ihre Bioabfälle am besten direkt in die Biotonne, ohne sie lange in der Wohnung zu lagern. Wickeln Sie feuchte und nasse Bioabfälle in Küchen- oder Zeitungspapier ein, um sie zu sammeln und zu transportieren. Das Papier saugt die Nässe auf, vermindert die Geruchsbildung und kann mit dem anderen Biomüll kompostiert werden.

Wenn Sie einen Sammelbehälter verwenden, entscheiden Sie sich am besten für ein Gefäß mit Deckel. Legen Sie den Boden mit Zeitungspapier aus und reinigen Sie den Behälter regelmäßig. Auf diese Weise vermeiden Sie unliebsame Gerüche in der Wohnung. 

5. August 2025 | Illustrationen: envato elements; Vanessa Castro; Foto: envato elements