Der Konzern in Zahlen
Bezahlbarer Wohnraum für junge Fachkräfte
Der Spatenstich fand im März 2024 statt. Nur wenige Monate später, im Oktober 2024, feierte die GGH das traditionelle Richtfest für das Neubauprojekt am Wieblinger Weg. In unmittelbarer Nähe zum Neuenheimer Feld hat die GGH hier in kürzester Zeit 99 dringend benötigte Wohnungen für Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) errichtet.
Das Thema Mitarbeiterwohnen, traditionell bekannt unter dem Begriff der „Werkswohnung“, erlebt seit einigen Jahren ein Comeback mit vielen Facetten. Es bietet zusätzliche Potenziale und konstruktive Lösungen für bezahlbares Wohnen in stark nachgefragten Städten wie Heidelberg und ist ein wichtiger Standortfaktor für Arbeitgeber geworden, die am Markt um Fachkräfte aus aller Welt werben müssen. „Vor über sieben Jahren haben wir die ersten Gespräche mit dem Uniklinikum über eine künftige Zusammenarbeit bei der Versorgung von Beschäftigten des UKHD mit Wohnraum geführt. Schon damals haben wir Ideen für ein gemeinsames Projekt an diesem Standort ausgetauscht, der sich fußläufig zum medizinischen Campus befindet. Mit diesen 99 Wohnungen schaffen wir dringend benötigten und günstigen Wohnraum für die Mitarbeiter des Uniklinikums und tragen somit aktiv zur Fachkräftesicherung in unserer Stadt bei“, erklärt GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski.
Die modernen Räume sind als zielgruppenorientiertes Mitarbeiterwohnen konsequent auf die Bedürfnisse der künftigen Nutzer zugeschnitten.
Möbliertes Wohnen in Arbeitsplatznähe
Insgesamt entstehen auf dem etwa 4.500 Quadratmeter großen Gelände am Neckar 3.170 Quadratmeter Wohnfläche, die auf fünf freistehende, zwei- bis dreigeschossige, L-förmige Gebäude verteilt sind. Die 99 Wohnungen sind in fünf unterschiedliche Typen unterteilt. 90 Wohnungen sind als Ein-Zimmer-Apartments mit 25 bis 30 Quadratmetern Wohnfläche angelegt. Hinzu kommen fünf etwas größere Ein-Zimmer-Wohnungen sowie vier Zwei-Zimmer-Apartments mit bis zu 52 Quadratmetern Wohnfläche. Zudem verfügt jedes Gebäude über einen Gemeinschaftsraum mit rund 56 Quadratmeter Fläche. Die Finanzierung des Projekts erfolgt unter anderem mit Mitteln des Moduls „Mitarbeiterwohnen“ des Landeswohnraumförderprogramms. Die Nettokaltmiete für die Wohnungen liegt deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Nach der Baufertigstellung und Übergabe im Sommer 2025 wird das UKHD die 99 Wohnungen möblieren und an seine Beschäftigten vermieten. Die Uniklinik übernimmt zudem die Verwaltung der Wohnungen, die GGH bleibt weiterhin für Dach und Fach und somit für die Instandhaltung und Instandsetzung der Gebäude verantwortlich. „Wir freuen uns, mit den 99 Wohnungen ein attraktives Wohnangebot in direkter Nähe zum Klinikum und der Akademie für Gesundheitsberufe zu schaffen, das die Arbeits- und Lebensqualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich verbessert. Durch solche Wohnangebote können wir auch in Zukunft die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten gewährleisten“, so Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am UKHD.
„Wir freuen uns, mit den 99 Wohnungen ein attraktives Wohnangebot in direkter Nähe zum Klinikum und der Akademie für Gesundheitsberufe zu schaffen.”
Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am UKHD
Effiziente und nachhaltige Bauweise
Wegweisend ist das Neubauprojekt auch hinsichtlich seiner Konstruktion. Bei der modularen Holzhybridbauweise kamen Stahl, Beton und Holz zum Einsatz, wobei Holz das weitaus dominierende Material darstellt. Holz besitzt als Baustoff eine sehr gute Ökobilanz. Der natürliche und nachwachsende Rohstoff nimmt klimaschädliches Kohlendioxid auf und speichert es dauerhaft. Charakteristisch für die modulare Holzhybridbauweise ist zudem, dass einzelne Gebäudeelemente vollständig vorproduziert werden. Die Bäder der neuen Wohnungen wurden beispielsweise als fertige Module auf die Baustelle geliefert, vor Ort eingebaut und angeschlossen. Dadurch konnten die Arbeiten auf der Baustelle reduziert und die Bauzeit spürbar verkürzt werden.
Die modulare Bauweise ermöglichte es, das Neubauprojekt in vergleichbar kurzer Bauzeit und wirtschaftlich effizient zu realisieren.
Die modulare Bauweise ermöglichte es, das Neubauprojekt in vergleichbar kurzer Bauzeit und wirtschaftlich effizient zu realisieren.
Urbanes Wohnen und großzügige Gemeinschaftsflächen
Alle Wohnungen werden mit eigenem Bad, Küchenzeile und Fahrradstellplätzen auf den Außenanlagen ausgestattet und bieten alles, was junges, urbanes Wohnen ausmacht. In den großen Gemeinschaftsräumen oder auf den weitläufigen Grünflächen der Außenanlagen können sich die Bewohner treffen und untereinander Kontakte knüpfen. Die gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und an die Bahn ermöglichen es, auch innerhalb der Stadt, in der Region und überregional bequem und schnell unterwegs zu sein. Das Quartier ist direkt an das Radnetz angebunden und liegt am geplanten Radschnellweg Heidelberg-Mannheim. Die Bushaltestelle „Neckarspitze“ ist keine 500 Meter entfernt. Der Hauptbahnhof ist mit dem Rad in fünf Minuten erreichbar.
Fotos: GGH/Christian Buck; Thilo Ross