Der Konzern in Zahlen

Baustein 2: Solarenergie für Heidelberg

PV-Bilanz 2025

Der Ausbau der Photovoltaik (PV) auf geeigneten Dachflächen ist ein wichtiger Bestandteil der Klimaschutzaktivitäten der GGH. Bis 2035 sollen alle technisch und wirtschaftlich realisierbaren Dachflächen des Bestands mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Damit nutzt die GGH vorhandene Flächen im Gebäudebestand, um die lokale Erzeugung erneuerbarer Energie weiter auszubauen und die Energiewende in Heidelberg aktiv zu unterstützen.

Quelle: Nachhaltigkeits­bericht 2025, Abschnitt 2.2.3.

Kennzahlen 2025 auf einen Blick

Im Jahr 2025 wurden im Bestand von GGH und BSG Photovoltaikanlagen mit einer Leistungskapazität von rund 390 kWp neu installiert. Zum Jahresende 2025 lag die installierte Leistungskapazität im Gebäudebestand bei gut 1.835 kWp. Die Anlagen erzeugten im Berichtsjahr insgesamt 929 MWh Solarstrom. Rechnerisch entspricht dies einer Einsparung von rund 337 Tonnen THG-Emissionen im deutschen Strommix.

PV-Ausbau im Gebäudebestand (Entwicklung der Leistungskapazität und Zielwert der Strategie 2035)

Grafik: GGH

„Mit dem Ausbau der solaren Stromerzeugung leisten wir einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Strommixes, der über den eigenen Gebäudebestand hinaus wirkt.”

Peter Bresinski, Geschäftsführer GGH und BSG

Peter Bresinski, Geschäftsführer GGH und BSG

PV-Ausbau als Beitrag zur lokalen Energiewende

Die GGH verfolgt mit dem Ausbau der solaren Stromerzeugung einen praxisnahen und quartiersbezogenen Ansatz. Photovoltaik ergänzt die weiteren Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand und macht erneuerbare Energie dort sichtbar, wo sie erzeugt und perspektivisch stärker genutzt werden kann: auf den Dächern der Wohn- und Nichtwohngebäude, in den Quartieren und im Zusammenspiel mit künftigen strombasierten Anwendungen.

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit energiewirtschaftlichen Partnern. Unter den aktuellen regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erweist sich dieses Modell als praktikabel: Die GGH stellt geeignete Dachflächen zur Verfügung, während Kooperationspartner wie die Stadtwerke Heidelberg Energie und die Heidelberger Energiegenossenschaft Investition, Betrieb und energiewirtschaftliche Steuerung übernehmen.

Auch im kommenden Jahr soll der Ausbau fortgesetzt werden. Für 2026 sind bei 11 weiteren Liegenschaften der GGH Anlagen in Planung oder Ausführung. Zugleich bleibt jede Anlage das Ergebnis einer sorgfältigen technischen Prüfung, denn Dachzustand, Statik, Verschattung und die vorhandene Elektroinfrastruktur entscheiden darüber, ob eine Fläche für den wirtschaftlichen Betrieb einer PV-Anlage geeignet ist.

Beitrag zum Klimaschutz mit klarer Bilanzieller Einordnung von PV-Strom

  • PV-Strom verursacht im Betrieb keine Treibhausgasemissionen.
  • Er trägt zur Dekarbonisierung des Strommixes bei.
  • In der wohnwirtschaftlichen THG-Bilanz für Raumwärme und Warmwasser wirkt PV-Strom nur unmittelbar, wenn diese Energiedienstleistungen tatsächlich mit Solarstrom bereitgestellt werden (z.B. Wärmepumpen oder elektrische Warmwasserbereitung).
  • Keine pauschale Verrechnung mit gasbasierten Heizsystemen –> die Bilanzierung bleibt transparent und nachvollziehbar
  • 2025 im Gebäudebestand von GGH/BSG: 929 MWh Solarstrom –> rechnerisch ca. 337 t THG-Einsparung im deutschen Strommix

Fotos: Thilo Ross; iStockPhoto/undefined undefined; iStockPhoto/Viorika